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Hüglin vonSchönegg

Ab 1354 erwähnt, nach 1377 wohl in Italien, von Basel. Sohn eines Malers. Agnes Fröweler. 1354 Mitglied der päpstlichen Palastgarde in Avignon. Nach seinem Ritterschlag und der Übersiedlung nach Italien stand Hüglin von Schönegg weiterhin in päpstlichen Diensten und wurde 1376 Marschall des Herzogtums Spoleto. 1369 übersandte er Reliquien des heiligen Theobald für die von ihm gestiftete Grabkapelle in der Basler Leonhardskirche; hier finden sich auch zwei Steinskulpturen mit seinem Abbild.

Quellen und Literatur

  • A. Gessler, «Hüglin von Schönegg», in BZGA 21, 1923, 75-126
  • Y. Meyer, «Memoria und Repräsentation im 14. Jh.», in Georges-Bloch-Jb. des Kunsthist. Inst. der Univ. Zürich 6, 1999, 31-53
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Zitiervorschlag

Stefan Hess: "Schönegg, Hüglin von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 19.05.2010. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019280/2010-05-19/, konsultiert am 28.09.2022.