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Oswald vonThierstein

um 1435, Ende Juni 1488. Sohn des Hans, Pfalzgrafen. Pfalzgraf. 1470/1471 Ottilia von Nassau-Dillenburg, reiche Witwe des Grafen Philipp von Katzenelnbogen. 1473 Rat Karls des Kühnen, 1480 Rat der Herzöge von Österreich und Landvogt im Elsass (1487 entlassen), 1484 Rat des Erzbischofs von Köln. Dazwischen unter anderem in lothringischen und französischen Diensten. Kurz vor 1480 erhielt Oswald von Thierstein im Elsass ein Reichslehen und verliess seine bisherigen Herrschaftsgebiete im Sisgau. Als bekannter Kriegsunternehmer und gewandter Machtpolitiker war Oswald der bedeutendste Vertreter seines Geschlechts.

Quellen und Literatur

  • D.A. Christ, Zwischen Kooperation und Konkurrenz, 1998
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ um 1435 ✝︎ Ende Juni 1488

Zitiervorschlag

Felix Müller (Brugg): "Thierstein, Oswald von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 01.07.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019295/2011-07-01/, konsultiert am 04.12.2022.