de fr it

PierrePradès de La Ramière

1674 Tonneins (Aquitanien), 29.10.1750 Genf, ab 1721 von Genf. Sohn des Claude de la Ramière, Edelknechts und Herrn von Pradès. 1) 1734 Jeanne Grenus, Tochter des Jacob, Kaufmanns, 2) 1736 Charlotte Flournoy, Tochter des Jacques Flournoy. Nachdem er als Festungsingenieur und Offizier im Dienst der Vereinigten Niederlande gestanden hatte, wurde P. 1715 nach Genf berufen um den Ausbau der städt. Verteidigungsanlagen nach den Plänen seines Landsmanns Guillaume Le Vasseur de Roques zu leiten. Die Arbeiten wurden im Bereich des Seebeckens (Quartier de Rive) begonnen, 1717 gegen Champel hin mit Stirnseite im Osten der Stadt ausgeweitet und 1726 abgeschlossen. Trotz der von Jacques-Barthélemy Micheli du Crest 1728 veröffentlichten Kritik am Festungswerk - er forderte eine bessere Berücksichtigung der Topografie - vermochte P. den Rat davon zu überzeugen, den gegen Norden hin ausgerichteten Hauptwall bei Plainpalais analog zum östlichen als halbkreisförmiges Bollwerk mit vorgelagerten Contregarden zu gestalten. Während des span. Einfalls in Savoyen 1742-43 wurde P. die Veranwortung über die Genfer Festungsbauten übertragen.

Quellen und Literatur

  • KdM GE 1, 1997, 92-96; 2, 2001, 208 f.
Weblinks
Normdateien
GND