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AlexandrePerregaux

1.4.1749 Lausanne, 21.5.1808 Lausanne, ref., von Geneveys-sur-Coffrane, Corcelles-Cormondrèche, Valangin und ab 1777 Lausanne. Sohn des Jonas, Schreiners, und der Marie-Françoise Bergier. 1775 Jeanne Catherine Maisonny, Tochter des Matthieu, Gamaschenmachers. Nach einer Goldschmiedelehre 1761-65 beim Juwelier und Graveur Benoît Gély in Lausanne soll P. sich in Rom weitergebildet haben. Mit seinen Elfenbeinminiaturen machte er auf sich aufmerksam. Er schuf auch mit Zinn verzierte Schatullen aus Schildpatt und Miniatur-Medaillons, die seine Tochter Marie Ferrier-P. bemalte. 1789 begann seine Laufbahn als Architekt. 1791-93 baute P. für sich das stattl. Haus Villamont in Lausanne, dessen sorgfältige Ausführung ihm weitere Aufträge einbrachte. Ab 1798 war er praktisch staatl. Architekt und Baumeister. Im Auftrag der helvet. Regierung leitete er die patriot. Feiern und beaufsichtigte den Unterhalt der öffentl. Gebäude. Nach 1803 baute P. die Verwaltungsgebäude des neuen Kt. Waadt. Seine wichtigsten Werke in Lausanne waren das erste Postgebäude (1805-07) und v.a. das Grossratsgebäude (1803-06), ein Wahrzeichen und, bis zum Brand 2002, eines der besterhaltenen Gebäude in der Schweiz aus dieser Zeit.

Quellen und Literatur

  • P. Bissegger, D'ivoire et de marbre: Alexandre et Henri P. ou l'âge d'or de l'architecture vaudoise, 1770-1850, 2007
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