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JostLoriti

Erstmals erw. 1559, letztmals 1567, von Glarus. Sohn des Jakob, Stadtschreibers, von Neuenburg am Rhein (Breisgau). 1559/60-64 war L. Schreiber des Klosters Muri (AG). 1561/62 stellte ihn der Glarner Landvogt Fridolin Vogel als nebenamtl. Landschreiber in den Freien Ämtern an. Luzern verdächtigte L. der Sympathie für den neuen Glauben. 1564 verlangte die Tagsatzung seine Verhaftung ohne Angabe eines Delikts. Es gelang L. jedoch, versch. Ankläger zum Widerruf zu zwingen. 1565-67 lag er mit dem Abt von Muri wegen unredl. Geschäftsführung im Streit.

Quellen und Literatur

  • J.J. Siegrist, «Die Landschreiber der Freien Ämter bis 1712», in Bremgarter Njbl., 1976, 5-49
Kurzinformationen
Lebensdaten Ersterwähnung 1559 Letzterwähnung 1567