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deThoire-Villars

Die Stammburg der Adelsfam. lag auf einem Felssporn oberhalb des Ain westlich von Oyonnax (Hochsavoyen). Durch Heirat erwarben die T. 1188 die Herrschaft Villars (Dombes). 1271 erbten sie die Herrschaft Aubonne sowie Hermance und Commugny. Auf dem Gebiet von Commugny gründete Humbert IV. 1294 die Stadt Coppet. 1299 baute er die Burg Saint-Cergue am Givrinepass. Die T. gaben aber ihr Vorhaben, am Genfersee Fuss zu fassen, bald wieder auf. Hermance verpfändeten sie 1317 dem Dauphin du Viennois, Saint-Cergue verkauften sie 1320 dem Abt von Saint-Claude, Coppet und Aubonne fielen durch Heirat an die Aleman aus der Dauphiné. Letzter Vertreter des Hauses war Humbert VII. Er veräusserte 1401/02 den Grossteil seiner Lande an Gf. Amadeus VIII. von Savoyen.

Quellen und Literatur

  • M. Grandjean, «Coppet du XIIIe au XVIe siècle», in Coppet, hg. von M. Bory, 1998, 1-67