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vonAltbüron

Freiherrengeschlecht, benannt nach der Burg Altbüron im Kanton Luzern. Die Angaben der Einsiedler Traditionsnotizen und die spärliche urkundliche Überlieferung lassen keine agnatische Genealogie-Rekonstruktion zu. Konnubium mit den Grafen von Lenzburg. Um 1100 begütert um Altbüron und in der Region zwischen Zuger- und Vierwaldstättersee sowie in Buochs. Erster bekannter Vertreter nach den Traditionsnotizen ist Eberhelm (1099 erwähnt), dessen Sohn Reinger Vergabungen an die Klöster Muri und Einsiedeln tätigte. Ein weiterer Sohn, Mangold, war um 1133 Propst im Chorherrenstift Beromünster. Weitere, urkundlich bezeugte Träger des Namens Altbüron, so ein 1130 bei der Stiftung des Klosters Fahr durch die Regensberger als Zeuge aufgeführter Werner, lassen sich genealogisch nicht einordnen. Die Herrschaft muss um die Mitte des 12. Jahrhunderts an die Freiherren von Balm übergegangen sein.

Quellen und Literatur

  • QW I/1
  • M. Estermann, «Gesch. der Pfarreien Grossdietwil und Grosswangen im Kt. Luzern», in Gfr. 49, 1894, 80

Zitiervorschlag

Franziska Hälg-Steffen: "Altbüron, von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 05.06.2001. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019592/2001-06-05/, konsultiert am 05.03.2024.