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vonGerenstein

Freiherrengeschlecht, benannt nach der Burg G. (Gem. Bolligen) über dem direkten Weg von Bern nach Burgdorf. Bekannt sind nur einzelne Vertreter aus dem 12. und frühen 13. Jh., ohne dass eine agnat. Genealogie oder der Umfang der Herrschaft rekonstruiert werden könnte. Vor der Mitte des 12. Jh. müssen ein W. und ein Otto die Vogtei der Kirche Lausanne innegehabt haben. Eine Verbindung mit den Zähringern ist in dieser Zeit anzunehmen. 1180 war Otto Zeuge bei der Stiftung der Johanniterkommende Münchenbuchsee. Ein zwischen 1221 und 1280 als Wilhelm (dominus de Garestein) auftauchender Bürger von Solothurn bzw. Büren (SO) gehörte wohl ebenso wenig zur agnat. Familie wie der 1276 erw. Mangold de Thurre dictus Gherensten. Bei beiden dürfte es sich um Herrschaftsnachfolger des mit Heinrich (erw. 1228) ausgestorbenen Geschlechts handeln.

Quellen und Literatur

  • FRB 1-3 und 5

Zitiervorschlag

Hälg-Steffen, Franziska: "Gerenstein, von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 05.12.2006. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019620/2006-12-05/, konsultiert am 24.11.2020.