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vonGrünenfels

Oberrät. Ritteradel, 13.-14. Jh., im Dienste des Bf. von Chur mit der Burg G. bei Waltensburg/Vuorz. Erster bekannter Vertreter der Fam. ist Konrad (belegt 1257). Gemeinsam mit Walter von Vaz und weiteren Adeligen standen die Brüder Albert und Heinrich 1278 in einem Konflikt mit dem Kloster Disentis. Nach dem Tode Alberts, letztmals bezeugt 1321, gelangte die Burg über dessen Tochter Margarethe in den Besitz der Fam. ihres Ehemanns, Heinrichs von Montalt.

Quellen und Literatur

  • O.P. Clavadetscher, «"Nobilis", "edel", "fry"», in Hist. Forsch. für W. Schlesinger, hg. von H. Beumann, 1974, 242-251, v.a. 245
  • O.P. Clavadetscher, W. Meyer, Das Burgenbuch von Graubünden, 1984, 107
  • J.L. Muraro, «Unters. zur Genealogie der Frh. von Wildenberg und von Frauenberg», in Churrät. und st. gall. MA, hg. von H. Maurer, 1984, 67-89, v.a. 77
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Zitiervorschlag

Leonhard, Martin: "Grünenfels, von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 16.12.2009. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019625/2009-12-16/, konsultiert am 30.11.2020.