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vonHagenbuch

Hochadlige (nobiles) des 12. und 13. Jh., von H., deren Stammsitz die gleichnamige Burg (heute Gem. Aadorf, TG) war. Erster bekannter Vertreter des Geschlechts ist Friedrich, der 1103 Berthold von Zähringens Verzicht auf Ansprüche gegenüber dem Kloster Allerheiligen in Schaffhausen bezeugte. Bei der auf 1130 datierten, vermutlich aber in den 1150er Jahren erfolgten Stiftung des Klosters Fahr durch die Regensberger zeugten neben anderen die Brüder Berchtold und Eberhard von H. Im 13. Jh. sind keine männl. Vertreter mehr bekannt. Judenta (->) war Äbtissin am Fraumünster in Zürich, Willebirg (1231-54) Nonne daselbst. Zu dieser Zeit gaben die Regensberger versch. Güter bei H. zugunsten des Klosters Töss auf. Die inzwischen zerfallene Burg gehörte dem Kloster Reichenau, das sie bis 1268 ihren Dienstleuten von Gerlikon verlieh.

Quellen und Literatur

  • J.A. Frei, 1100 Jahre H., 1956, 34-37
  • HS III/1, 2002 f.