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Johann MartinSchmid von Bellikon

30.11.1756 Böttstein, 2.2.1829 Böttstein, katholisch, von Böttstein und Landmann von Uri. Sohn des Franz Joseph (->). (Vorname unbekannt) Lachat, von Pruntrut. Johann Martin Schmid von Bellikon wurde als Nachfolger seines Vaters 1786-1798 Obervogt des Bischofs von Konstanz in Klingnau und Zurzach. Er gehörte 1802 zu den Initianten des Stecklikriegs gegen die Regierung der Helvetischen Republik. Nach der Gründung des Kantons Aargau 1803 wurde er in den Grossen Rat gewählt und war Mitglied des aargauischen Appellationsgerichts. Von Schmid von Bellikon existiert ein Grabmal in der Kirche Leuggern.

Quellen und Literatur

  • W. Merz, Die ma. Burganlagen und Wehrbauten des Kt. Aargau 1, 1905, 110 f., 136
  • O. Mittler, Gesch. der Stadt Klingnau, 21967
  • S. Brian Scherer et al., Das Kirchspiel Leuggern, 2001
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 30.11.1756 ✝︎ 2.2.1829

Zitiervorschlag

Bruno Meier: "Schmid von Bellikon, Johann Martin", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 17.01.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019668/2011-01-17/, konsultiert am 01.07.2022.