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Hartmann III. vonHallwyl

4.12.1503, 1.2.1573, von Bern und ab 1545 von Brugg. Sohn des Dietrich. Neffe des Hans (->) und des Walter (->), Cousin des Johann Rudolf (->). 1) Maria von Mülinen, 2) Beatrix von Bärenfels. Eigentlich zum Geistlichen bestimmt, erhielt Hartmann III. von Hallwyl Unterricht in Basel (u.a. bei Johannes Oekolampad) und studierte 1520 in Mainz und 1521 in Leipzig. Er neigte zur Reformation. In und um Brugg erwarb er namhaften Besitz, so 1544 die Kirchensätze Bözberg und Rein sowie 1545 die Gerichtsherrschaft Böttstein und einen Anteil an jener von Villnachern. Zwischen 1541 und 1562 war Hartmann III. von Hallwyl im Auftrag Berns mehrfach Gesandter zum Kaiser, an die Reichstage und zu den Protestanten im Schmalkaldischen Krieg.

Quellen und Literatur

  • M. Banholzer, Gesch. der Stadt Brugg im 15. und 16. Jh., 1961
  • T.B. Frei, «Hartmann III. von Hallwyl», in 900 Jahre Leben auf Schloss Hallwyl, hg. von T.B. Frei et al., 2005, 115-134
  • C. Brun, Gesch. der Herren von Hallwyl, hg. von I. Keller-Frick, 2006
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Zitiervorschlag

Felix Müller (Brugg): "Hallwyl, Hartmann III. von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 10.10.2007. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019681/2007-10-10/, konsultiert am 10.12.2022.