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vonSchwarzenbachFamilie, SG

Nobiles des 12.-13. Jh., benannt nach dem gleichnamigen Ort in der Gem. Jonschwil. Der Besitz des Geschlechts konzentrierte sich in der Umgebung von Wil (SG) und auf dem Seerücken (Sommeri und Romanshorn). Ursprünglich bewegten sich die S. vielleicht im Umfeld des Klosters St. Gallen. Erste bezeugte Namensträgerin war die Klosterfrau Offemia, die im letzten Drittel des 12. Jh. im Kloster Fischingen ihren Vorfahren eine Jahrzeit stiftete. Nach 1216 erscheint ein Ritter W. (wohl Walter) als Zeuge in einer bischöfl. Urkunde, 1221 werden die Brüder Ritter Eglolf und Conrad im Streit mit dem Leutpriester von Romanshorn um einen Wein- und Novalzehnten erwähnt. 1241 zeugte zweimal ein bereits 1222 belegter Lütold im Zusammenhang mit den Verschreibungen Hartmanns IV. von Kyburg an seine Ehefrau Margaretha von Savoyen. Bei der ab Mitte des 13. Jh. erw. Familie von Bäbingen könnte es sich um Nachfahren der S. gehandelt haben.

Quellen und Literatur

  • J.A. Pupikofer, Gesch. des Thurgaus 1, 1886, 512
  • Sablonier, Adel