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vonWetzikon

Die ab 1229 sicher fassbaren Freiherren von Wetzikon traten regelmässig als Zeugen für die Grafen von Kyburg auf, häufig gemeinsam mit den vermutlich verwandten Freiherren von Matzingen und Kempten, mit denen sie das Wappen teilten. Gegen 1260 kam es offenbar zu einem genealogischen Bruch: Ältere Namensträger und ihre Nachkommen wurden in den geistlichen Dienst abgedrängt und der Besitz auf unklare Weise von Johannes von Wetzikon übernommen, der Habsburg nahestand und möglicherweise der Familie von Bonstetten angehörte. Letzte von Wetzikon war Elisabeth (->), die noch 1293 auf der Burg Wetzikon urkundete.

Quellen und Literatur

  • Sablonier, Adel, v.a. 32-39
  • J. Streuli, «Die Frh. von Wetzikon und von Kempten», in ZTb 1991, 1990, 43-62
  • B. Frei, Wetzikon, 2001, 44-47, 52-58
  • E. Baumeler, Die Herren von Bonstetten, 2010, 42-44

Zitiervorschlag

Martin Leonhard: "Wetzikon, von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 28.10.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019800/2013-10-28/, konsultiert am 24.05.2024.