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vonWunnenberg

Der Stammsitz der Freiherren von Wunnenberg war die Burg Wunnenberg bei Buhwil (heute Gemeinde Kradolf-Schönenberg). 1209 und 1216 traten die Brüder Rudolf und Heinrich als Zeugen auf. Mechthild (um 1268) war 1244 Nonne und ab 1255 Äbtissin des Fraumünsterstifts in Zürich. 1297 vermachte Wilhelm seiner Gattin Katharina als Leibgeding einen Hof bei Mauren. Heinrich von Klingenberg, Bischof von Konstanz, verpachtete 1300 Ulrich für drei Jahre den Zoll der Stadt Konstanz. Die Brüder Heinrich und Rudolf, verwandt mit den von Güttingen, von Habsburg und von Regensberg, traten um 1311-1321 als Zeugen und Mönche des Klosters Einsiedeln auf. Ob der 1394 erwähnte Zürcher Zunftmeister Rudolf ebenfalls zur Freiherrenfamilie gehörte, ist unklar.

Quellen und Literatur

  • O. Ringholz, «Gesch. des Fürstl. Benediktinerstiftes U. L. F. zu Einsiedeln [...]», in Gfr. 43, 1888, 127-394, v.a. 137, 141 f.
  • Die Wappenrolle von Zürich, hg. von W. Merz, F. Hegi, 1930, 135
  • C.C. Wunnenberg, Die Gesch. der Wunnenberg in rhein. Gauen, 1932, 13-28
  • Kdm TG 2, 1955, 300
  • HS III/1, 2003 f.

Zitiervorschlag

Erich Trösch: "Wunnenberg, von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 02.12.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019806/2013-12-02/, konsultiert am 31.01.2023.