de fr it

JakobBerger

14.10.1605 Sursee, 10.4.1652 Sursee, katholisch. Sohn des Jakob, Steinmetzen. 1) 1627 Verena Meyer, 2) 1630 Elsbeth Siebenschilling. Die Herleitung aus der von 1565 an in Säckingen, ab 1585 in Beromünster tätigen Baumeisterfamilie Bye, die sich ab 1586 Berger nannte, bleibt abzuklären. Jakob Berger war vor allem Kirchenarchitekt. Sein Werk umfasst Umbauten der Kirchen Ruswil 1635, Reiden 1644 und der Klosterkirche Muri 1648, Neubauten der Kirchen Sursee 1639-1641 und Stans 1641-1647 als Basiliken mit toskanischen Säulen unter italienischem, vielleicht aber auch niederländischem Einfluss. 1651 schuf Berger den Taufstein in Zofingen.

Quellen und Literatur

  • J. Wallimann-Huber, Die Bürgergeschlechter von Beromünster, 1933, 71 f.
  • Kdm AG 1, 1948; 5, 1967
  • Kdm LU 4, 1956; 5, 1959
  • Kdm Unterwalden, 21971
  • F. Jehle, A. Enderle-Jehle, Die Gesch. des Stiftes Säckingen, 1993, 237
Weblinks
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 14.10.1605 ✝︎ 10.4.1652

Zitiervorschlag

Adolf Reinle: "Berger, Jakob", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 19.06.2002. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019824/2002-06-19/, konsultiert am 31.05.2024.