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OttoDorer

31.3.1851 Baden, 17.7.1920 Passugg (Gem. Churwalden), ref., von Baden. Sohn des Caspar, Stadtschreibers, und der Maria Elisabetha geb. Meyer. Adele Bürli. D. arbeitete 1874-77 als Zeichner bei Heinrich Honegger-Naef in Zürich und besuchte als Fachhörer Kurse am Polytechnikum Zürich. Ab 1877 bildete er sich in Paris berufsbegleitend weiter aus: Er war bei Henri Dubois tätig, bei dem er seinen späteren Associé Adolf Füchslin aus Brugg kennen lernte, und belegte Kurse an der Ecole des Beaux-Arts. D. und Füchslin gewannen 1882 von Paris aus den Wettbewerb um die Bauten der Landesausstellung 1883 in Zürich, ohne einen Bauauftrag zu erhalten. D. eröffnete 1884 sein Büro in Baden und nahm 1890 Füchslin als Partner auf. Das erfolgreiche Büro bestand bis zu D.s Tod. Neben Industrie- und Wohnbauten (v.a. in Baden und Olten), den Postgebäuden in Winterthur, Brugg und Olten, der kath. Kirche in Gebenstorf, dem Schulhaus in Schöftland, dem Sanatorium Barmelweid (Gem. Erlinsbach) gehören die Alte Generaldirektion PTT an der Speichergasse in Bern (1891-93) und das Hauptgebäude des Technikums Burgdorf (1892-94) zu ihren Hauptwerken.

Quellen und Literatur

  • Kdm AG 6, 1976; 7, 1995
  • G. Germann, «Bauen und Wohnen in Brugg um 1900», in Brugger Njbl. 87, 1977, 5-16
  • INSA 1; 7
  • Architektenlex., 147 f.
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Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 31.3.1851 ✝︎ 17.7.1920