de fr it

HeinrichMayer

24.6.1636 Altenburg (Sachsen), 20.11.1692 Eichstätt (Bayern), luth., später kath., Sachse. Ausbildung als Schreiner. Konversion, 1662 Eintritt in den Jesuitenorden, 1672 Profess in Luzern. Der Ordensarchitekt, Altarbauer und Entwerfer von Stuckaturen stattete ab 1672 die Jesuitenkirche in Luzern aus; sie gilt als bestes Beispiel für sein hochbarock monumentales Stilempfinden. Nebst versch. Aufträgen in Deutschen Landen plante und baute M. 1679-81 die Luzerner Ursulinenkirche, vollendete 1672-85 das Jesuitenkollegium und die Kirche in Brig, entwarf 1677-79 die Pläne zum Bau des Ursulinenklosters in Freiburg und plante 1679-81 die Jesuitenkirche in Solothurn.

Quellen und Literatur

  • Kdm LU 2, 1953; 3, 1954
  • F. Strobel, Schweizer Jesuitenlex., Ms., 1986, 341
  • B. Schubiger, Die Jesuitenkirche in Solothurn, 1987
  • C. Kuonen Ackermann, Die Kollegiumskirche zum Hl. Geist in Brig, 1995
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF
Kurzinformationen
Variante(n)
Heinrich Mair
Lebensdaten ∗︎ 24.6.1636 ✝︎ 20.11.1692