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RobertRoller

14.11.1832 Burgdorf, 17.2.1898 Burgdorf, ref., von Burgdorf. Sohn des Robert (->). Josefine Maisch. Ausbildung beim Vater, 1852-54 Polytechnikum Karlsruhe, ab 1851 Studienreisen in Europa. Zahlreiche Skizzenbücher. Nach dem Tod des Vaters 1858 Übernahme von dessen Architekturbüro. R.s Werkverzeichnis von 1892 nennt 219 Bauten, davon 122 in Burgdorf, mit einem Gesamtvolumen von damals gegen 6 Mio. Fr. Neben Villen und Wohnstöcken in Burgdorf und im Emmental entwarf er Wirtshäuser und Hotels (u.a. 1859 Kurhaus Lenk, 1862 Erweiterung Schweizerhof und 1864 Hotel Jungfrau in Interlaken, 1869 Gurnigelbad, 1876 Hotel Seiler Zermatt). Hinzu kamen Schulhäuser, Fabriken und Verwaltungsgebäude. R. trug nach 1865 mittels Stadtplanung und Errichtung von Privathäusern zum Wiederaufbau der abgebrannten Burgdorfer Oberstadt bei. Er pflegte einen Historismus, der die klassizist. Grundform des Baukörpers v.a. mit Elementen der Neurenaissance dekorierte.

Quellen und Literatur

  • Kdm BE Land 1, 1985
  • Architektenlex., 451
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Lebensdaten ∗︎ 14.11.1832 ✝︎ 17.2.1898