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JohannesRueff

17.4.1686 Au im Bregenzerwald (Vorarlberg), 8./9.4.1750 Lachen, katholisch, aus Vorarlberg. Sohn des Jakob, Maurers, und der Elisabeth Sailer. 1) Barbara Willi, 2) Dorothea Moosbrugger, Enkelin des Caspar Moosbrugger, 3) Christina Natter, 4) Anna Stülz. 1701-1704 Maurerlehre in Au, weitere Ausbildung in Architekturzeichnung bei Matthias Leonz Kaufflin in Einsiedeln. Ab ca. 1720 vermutlich als Maurerpolier im Dienst des Klosters Einsiedeln, ab 1726 dessen Bauleiter. 1725-1726 Fassadengestaltung des Säckinger Münsters, 1736-1737 Bau des Gasthauses Raben in Eschenz, 1737-1738 Chorerneuerung Pfarrkirche Sarmenstorf. 1749-1750 Pläne zu den Klöstern Pfäfers, Fischingen, St. Gallen und zum Beinhaus Lachen. Johannes Rueffs Hauptwerk war das Kloster Engelberg, das er unter Berücksichtigung von Caspar Moosbrugger zugeschriebenen Bauplänen 1730-1739 neu erbaute.

Quellen und Literatur

  • SKL 4, 375 f.
  • R.E. Straub, «Der fürstäbtl. Baumeister Johannes Rüeff (Rüf)», in Bregenzerwald-H. 5, 1986, 89-110
  • M. Tomaschett, Baustelle Barockkloster, [2006]
  • M. Tomaschett, «Schwyzer Barockspuren im Engelberger Tal», in Gfr. 162, 2009, 177-207
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Kurzinformationen
Lebensdaten ≈︎ 17.4.1686 ✝︎ 8./9.4.1750

Zitiervorschlag

Michael Tomaschett: "Rueff, Johannes", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 23.11.2010. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019923/2010-11-23/, konsultiert am 14.07.2024.