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MatthiasVogel

23.7.1676 Zürich, 9.5.1748 Zürich, reformiert, von Zürich. Sohn des Hans Heinrich und der Kleophea geborene Bullinger. 1703 Elsbeth Sprüngli. 1708 Zwölfer zu Zimmerleuten, 1713 Grossweibel, 1724 Amtmann zu Embrach und Zunftpfleger, 1739 Eherichter. Als Maurermeister sammelte Matthias Vogel 1705 erste Erfahrungen beim Emporenbau der Peterskirche in Zürich. 1712 hatte er das Oberinspektorat für den Bau der reformierten Kirche Baden inne. 1713/1714 schuf er den Entwurf für die reformierte Kirche Zurzach. Vogel plante im gleichen Jahr die Erhöhung und Einwölbung des Mittelschiffs des Fraumünsters sowie 1716-1717 den Neubau des Musiksaals im ehemaligen Konventsgebäude derselben Kirche. 1717 errichtete er die Galerie in der Zürcher Wasserkirche. Er übernahm die Planung und Maurerarbeiten beim Neubau des Zunfthauses zur Saffran. Vogels neuartige Fassadengestaltung mit dem inkorporierten Turm in Baden und der Plan für die reformierten Kirche Zurzach in Form eines gestreckten achteckigen Querbaus wurden zum Modell für zahlreiche Kirchen in der Schweiz.

Quellen und Literatur

  • P. Hoegger, «Matthias Vogel und die Querkirchen-Idee», in UKdm 1971, 15-31
  • Kdm AG 6, 1976, 200-213
  • Kdm ZH 1, 1999, 240 f.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ≈︎ 23.7.1676 ✝︎ 9.5.1748

Zitiervorschlag

Anna Katharina Bähler: "Vogel, Matthias", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 27.12.2014. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019948/2014-12-27/, konsultiert am 29.05.2024.