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vonAarburgMinisterialen

Im 13. Jahrhundert Dienstleute der Grafen von Frohburg ohne Ritter- oder Edelknechttitel und 1289 letztmals im Umfeld der Grafen erwähnt, nicht zu verwechseln mit den Freiherren von Aarburg. Ihr Dienstverhältnis endete wohl vor 1300. Das Kloster Schönthal besass Land von Heinrich (1201 erwähnt) und Walter, wohl seinem Sohn und 1261 vermutlich Prokurator der Aarburg für Graf Ludwig IV. von Frohburg. Rudolf verkaufte 1255 mit Zustimmung des Graf Land in Aarwangen an St. Urban. Burkart, um 1260 öfters Zeuge für die Grafen, war 1255 Schultheiss in Zofingen. 1289 stimmte Graf Ludwig der Abtretung von Land an St. Urban durch Burkarts Witwe zu. Sein Sohn Ulrich war 1332 Bürger von Mellingen, ein Konrad von Aarburg 1302 Chorherr des Stifts Zofingen. Margarita (vor 1346), letzte bekannte Vertreterin des Geschlechts, heiratete Burkart Vogt aus Zofingen. Mit den Familien Aarburg des 15. Jahrhunderts besteht wohl keine verwandtschaftliche Verbindung.

Quellen und Literatur

  • W. Merz, «Die Freien von Aarburg», in Argovia 29, 1901, 1-19
  • A. Bickel, Zofingen von der Urzeit bis ins MA, 1992

Zitiervorschlag

Peter Schenker: "Aarburg, von (Ministerialen)", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 24.01.2001. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019979/2001-01-24/, konsultiert am 08.08.2022.