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deCoeuve

Fam. des niederen Adels, benannt nach der jurass. Ortschaft C., wo sich auch ihre Stammburg befand. Sie verfügte über Grundbesitz in C., Miécourt, Courgenay und andern Orten der Ajoie. Im 15. Jh. liessen sich einige Mitglieder in der Freigrafschaft Burgund nieder. Burkhard und sein Bruder Heinrich bezeugten 1136 eine Besitzbestätigung für das Kloster Lützel. Renald (erw. 1284-1327), Edelknecht, war Gatte der 1305 erw. Bellina, Tochter Walters von Pleujouse. Johann (erw. 1389-91), erhielt 1391 von Amadeus von Saint-Aubin ein Lehen in Boncourt. Wilhelm (1535), Gatte der Isabelle von Trévillers, war ab 1485 Kastlan von Mandeure (Freigrafschaft Burgund). Das Geschlecht erlosch in männl. Linie 1577 mit Wilhelms Sohn Johann, Herr von Valoreille und La Ferté. Seine Tochter Antoinette-Marie heiratete 1560 François Colin, Kastlan von Pontarlier.

Quellen und Literatur

  • J.-M. Thiébaud, «Les familles C.», in Actes SJE, 1981, 281-303