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vonEfringen

Vermutlich im 14. Jh. in den Ritterstand aufgestiegenes Basler Stadtbürgergeschlecht, aus dem südbad. E. stammend. 1429 gehörten die E. zu den vermögendsten Fam. Basels. Heiratsbeziehungen gingen sie u.a. mit den von Andlau, Bärenfels und Ramstein ein. Konrad (erw. 1337-79), Tuchhändler, 1359 Oberstzunftmeister und 1371 Junker, war 1367 und 1375 Ratsherr der Zunft zur Kaufleuten. Sein Sohn Henmann (1396) erhielt 1394 vom österr. Hzg. Leopold IV. von Habsburg die Burg Dorneck als Pfand. Henmanns Enkel Bernhard (erw. 1438-88), 1451 Ritter, 1438-62 mehrfach Ratsmitglied und Vorsitzender des Siebnerkollegiums (Ausschuss für Finanzen des Kl. Rates), verkaufte Dorneck 1485 der Stadt Solothurn. Anna (1541), ab 1523 Oberin des Klosters Hermetschwil, gelang 1532 die Rekatholisierung des Dorfs Hermetschwil. Das Geschlecht erlosch in männl. Linie mit Bernhards Sohn Andreas (erw. 1487-1529), Kaplan am Hochstift Basel.

Quellen und Literatur

  • W. Merz, Oberrhein. Stammtaf., 1912, Nr. 21