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vonSchüpfen

Anfang des 15. Jh. ausgestorbene Ministerialenfam. des bern. Seelands, die in S. als zähring.-kyburg. Dienstleute über Twing und Bann verfügte. Im Seeland besass die Fam. weitere Güter und Rechte - teils zu Eigen, teils als Lehen. Im 13. Jh. gehörte sie zu den adligen Stiftern des Zisterzienserinnenklosters Fraubrunnen. Über Verkauf und Vererbung gingen Besitz und Rechte der S. zuerst an Klöster und bis zu Beginn des 15. Jh. an angeheiratete adlige Verwandte über. Nach dem Tod Rudolfs 1405 erlosch die Fam. in der männl. Linie. Sein Haus in Bern musste 1406 dem neuen Rathaus weichen, sein Besitz gelangte zu Beginn des 16. Jh. an die Stadt Bern.

Quellen und Literatur

  • Berns mutige Zeit, hg. von R.C. Schwinges, 2003, 125 f.