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vonGalmton

Ministerialen der Gf. von Habsburg-Laufenburg im Aargau und Luzernbiet im 13.-14. Jh., vermutlich aus Galten bei Gansingen stammend. Ein Zweig war in Laufenburg, einer in Sempach verbürgert. Lehensleute der Hzg. von Österreich, der Frh. von Wolhusen und des Hl. Röm. Reiches. Als früheste Vertreter gelten Conrad, 1256 Zeuge in Basel, und Johannes, Bürger von Laufenburg, der 1320-31 Besitz bei Schinznach verkaufte. Der in der Umgebung von Sempach (in Neuenkirch, Wartensee, Römerswil, Urswil, Aesch), in Gebenstorf, Fahrwangen, Grossdietwil begüterte Zweig hatte niedere österr. Ämter (Schultheiss, Vogt) inne. Konnubien bestanden mit den von Scharnachtal, Weissenburg (Nebenlinie), Schwertschwenden und Heidegg. Durch Heirat entstanden Beziehungen zum Berner Gebiet, doch wurde dortiger Besitz rasch abgestossen (1328 Güter im bern. Kirchberg, 1361 in Unterseen). Diesem Zweig zuzurechnen sind: Ulrich (bezeugt 1311-1337/1349?, Gatte der Anna von Scharnachtal), Schultheiss von Sempach, 1315 Bürge für die strassburg. Schuld der aarg. Städte; Johannes (bezeugt 1317-61?), Schultheiss von Sempach, Vogt von Richensee 1342; Pantaleon (bezeugt 1335-79, Gatte der Anna von Weissenburg), Schultheiss von Sempach, Seevogt 1361. Um 1400 verschwinden die männl. Vertreter aus den Quellen.

Quellen und Literatur

  • StAAG, Urk. Königsfelden
  • StALU
  • W. Merz, Die ma. Burganlagen und Wehrbauten des Kt. Aargau 1, 1905, 196 f.; 3, 1929, 47
  • G. Boesch, Sempach im MA, 1948, 162-173