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In der Bünd

Konstanzer Stadtadel, nachgewiesen 1210-1470, vermutlich Zweig der thurg. Herren von Zezikon. Hugo (belegt 1210-27) stand im Dienst der Gf. von Toggenburg. Im 14. Jh. stellte die Fam. versch. Konstanzer Bürgermeister, sass regelmässig im Rat und bekleidete wichtige städt. Ämter. Ulrich (erw. ab 1331, 1375/76), seine Söhne Konrad (im Amt 1360-67) und Johannes (erw. 1353-79) folgten sich im Amt des Reichsvogts. Unter wirtschaftl. Druck begann die Fam. nach 1360 mit der Liquidation ihres umfangreichen Besitzes in und um Konstanz, v.a. auch im Thurgau, und verlor zunehmend an polit. Bedeutung.

Quellen und Literatur

  • E. Kless, «Das Konstanzer Patriziergeschlecht in der Bünd», in SVGB 108, 1990, 13-67, (mit Stammtaf.)