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vonDättnau

Niederadeliges Geschlecht, das erstmals 1272 mit einem D. als Zeuge eines durch Walter III. von Eschenbach getätigten Verkaufs urkundlich erwähnt ist. Möglicherweise handelte es sich bei den D. um einen Zweig der von Hünenberg oder Nachkommen der Ammann von Zug. 1280 veräusserte Diethelm von Ballwil einen Hof mit Twing und Bann in Ottenhausen, der zu einem früheren Zeitpunkt einer weibl. Vertreterin der D. gehört hatte. Peter, der einzige namentlich bekannte D., war 1282-94 habsburg. Ammann von Zug. Dieser hielt zusammen mit den Bürgern Zugs um 1293 alle Einnahmen aus dem Amte Zug als österr. Pfand, mit Markwart von Rüssegg und Markwart von Lieli zudem den Hof Ägeri. In seinem Umfeld bewegten sich auffallend oft die Meier von Horgen, die Rüssegg und die Mülner von Zürich. Nach Peters Tod (vor 1303) heiratete seine Witwe, die letzte bekannte Trägerin des Namens, einen Mülner.

Quellen und Literatur

  • Die Wappenrolle von Zürich, hg. von W. Merz, F. Hegi, 1930, 226 f.