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Schenk vonLandegg

Ritteradel (13.-16. Jh.) mit der Burg L. (Gem. Lütisburg), der wohl von den ab 1166/67 genannten Herren von Glattburg abstammt. Die Fam. Schenk von Glattburg bildete ab dem 13. Jh. einen selbstständigen Zweig der L. Heinrich wird 1241-60 im Umfeld der Kyburger und des Abtes von St. Gallen erwähnt. Der Minnesänger Konrad (1275-1306) erhielt für geleistete Dienste von Kg. Rudolf 1281 als Pfand die Vogtei Scheftenau (Wattwil) und vom Abt von St. Gallen 1283 als Lehen die Burg Singenberg. Mitte des 14. Jh. verlegten die L. ihren Wohnsitz auf die Schenken-Glattburg und verkauften L. an das Kloster Magdenau. Ab dem Ende des 14. Jh. setzte die Verstädterung der Fam. in Wil (SG), Konstanz und Zürich ein. Den Besitz der Fam. übernahmen ab dem Ende des 15. Jh. stufenweise die Schenk von Kastel.

Quellen und Literatur

  • A. Bodmer, Die Glattburg an der Thur, 1950, 9-11
  • Sablonier, Adel, 241