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vonGloten

Ritteradliges Geschlecht, 13.-14. Jh., wahrscheinlich von G. (Gem. Sirnach). Ob und in welcher Form dieses mit dem Winterthurer Bürgergeschlecht Kloter verbunden war, ist offen. Berchtold erscheint 1242/44 als Zeuge einer in G. durch die Gf. von Toggenburg beurkundeten Überschreibung von Gütern an das Kloster Rüti. Von den Toggenburgern hatte die Fam. bis 1288 ein Lehen zu Buhwil inne. Konrad (erw. 1263-1300) und dessen Sohn Werner (erw. 1286-1324) bewegten sich häufig im Gefolge Albrechts und Heinrichs von Griesenberg. Ein anderer Konrad, 1297-1316 Abt von Fischingen, gehört vermutlich ebenfalls zur Familie. Im Verlauf des 14. Jh. zog diese offenbar nach Wil (SG), wo sie nach und nach ihren Besitz abstiess. 1352 verzichteten Berchtold Gloter von G. und sein Sohn Rudolf zugunsten des Abts von St. Gallen auf einige Eigenleute. 1375 übergab Letzterer sein Vermögen seinem Onkel, einem Wiler Bürger, zur Verwaltung, da er das Land verlassen wollte. Nach Rudolfs Tod verkaufte 1386 eine Mechtild schliesslich noch einen Hof zu G.

Quellen und Literatur

  • Die Wappenrolle von Zürich, hg. von W. Merz, F. Hegi, 1930, 96