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An der Brugge

Niederadliges Luzerner Bürgergeschlecht (auch als de Ponte erwähnt) des 12.-14. Jahrhunderts, wahrscheinlich benannt nach ihrem Wohnsitz an der Reussbrücke. Erster und im 12. Jahrhundert einziger bekannter Vertreter ist Werner, der 1168 als Ministerialer des Klosters Murbach bei einer vermutlich zu Luzern beurkundeten Schenkung Ulrichs von Eschenbach an das Elsässer Kloster Pairis unter den Zeugen sass. Zwischen 1252 und 1266 war Peter als Luzerner Bürger verschiedentlich Zeuge für den Rat, zweimal bei Geschäften, die auf der Reussbrücke getätigt wurden. Peter, vermutlich sein Sohn, erscheint zwischen 1290 und 1300 in gleicher Funktion und letztmals 1307 als Luzerner Schultheiss. Letzter belegter Vertreter des Geschlechts ist 1315 Heinrich.

Quellen und Literatur

  • Kdm LU 2, 1953, 76

Zitiervorschlag

Martin Leonhard: "An der Brugge", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 14.06.2001. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020249/2001-06-14/, konsultiert am 31.05.2024.