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Rümer

Ritteradlige Fam. der Stadt Zürich, deren Herkunft unklar ist und die nach 1300 aus den Quellen verschwindet. Aufgrund von Wappengleichheit und Güterlage werden die R. als Zweig der Rapperswiler Dienstadligen von Uerikon angesehen. Der um 1177 amtierende Grossmünsterpropst Werner gehörte evtl. zu den R. Im 13. Jh. sind sie im Umfeld der Frh. von Schnabelburg, wenig später der Gf. von Rapperswil bezeugt. Verwandtschaftl. Beziehungen bestanden zu den Stadtzürcher Ritteradligen von Kloten und Biber. Johannes, ein Ritter (erw. 1247-ca. 1275), liess sich in den 1260er-Jahren in Zürich einbürgern. Sein Sohn Konrad, erw. 1261 bis nach 1300, verkaufte die Fraumünsterlehen in Enge und Altstetten. Möglicherweise verliess die Fam. die Stadt, um in österr. Dienste zu treten. 1308/09 wird Konrads Sohn Rudolf letztmals erwähnt.

Quellen und Literatur

  • UB ZH, 1-8, 13