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Johann PeterFrölicher

11.10.1662 Solothurn, 26.8.1723 St. Urban, kath., von Solothurn. Sohn des Johann Ulrich, Schankwirts. Bruder von Wolfgang (->). 1694 Alexia Prennell. Lehrzeit vermutlich im Ausland. F. hatte in Solothurn eine Werkstatt. Er arbeitete meist für kirchl. Auftraggeber oder für das Patriziat (Skulpturen, Epitaphe, Figurenzyklen). Um 1683 entstanden vier allegor. Figuren am Schloss Waldegg in Feldbrunnen-St. Niklaus. Für die Jesuitenkirche schuf er 1687 die Kanzelfigur eines Engels und 1688 die Giebelstatue der Immaculata. F.s Hauptwerk ist das Chorgestühl (1701-07) und die Säulenfiguren der Bibliothek des Klosters St. Urban (ab 1719). F. war einer der besten Bildhauer im Gebiet der Schweiz und wurde 1707 zum Wiederaufbau des Klosters Salem nach Baden berufen.

Quellen und Literatur

  • BLSK, 355 f.
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Lebensdaten ∗︎ 11.10.1662 ✝︎ 26.8.1723