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FalckAG

Ab dem frühen 15. Jh. in Baden eingebürgerte Handwerker- und Klerikerfamilie. Um 1500 ist mit dem Einzug in die städt. Räte, wenig später mit dem Eintritt in den geistl. Stand ein Aufstieg festzustellen. Kaspar erwarb 1569 den Badgasthof "Hinterhof", der nach dem Tod seines Sohns Dieter 1639 an dessen Schwiegersohn Kaspar Dorer überging. Christoph (1565-1625) förderte die Ansiedlung der Kapuziner in Baden, sein Neffe Rufin (->) wurde selbst Kapuziner. Weitere Familienangehörige traten in versch. Orden ein. Hans Ulrich (1625-66) begab sich als Amtmann in St. Peterzell in sankt-gall. Dienste und begründete eine in der Ostschweiz, im 19. Jh. in Luzern ansässige Linie. Obwohl die F. in Baden zweimal, 1611 und 1733-50, den Schultheissen stellten, blieben sie eine Bürgerfamilie zweiten Rangs, die wegen mangelnder männl. Nachkommenschaft im 19. Jh. weiter abstieg.

Quellen und Literatur

  • W. Merz, Wappenbuch der Stadt Baden und Bürgerbuch, 1920, 79-89