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Allemogne

Weiler in der Gemeinde Thoiry (Departement Ain), am Fusse des Jura und über dem Flüsschen Allemogne gelegen.

Die ehemalige Pfarrei Notre-Dame wurde um 1100 vom Bischof von Genf, Guy de Faucigny, dem Cluniazenserpriorat Saint-Victor übertragen. Die Kirche wurde 1580 von den Bernern zerstört. Das bestehende Kirchengebäude datiert aus dem frühen 19. Jahrhundert. Die Grundherrschaft Allemogne war zuerst im Besitz einer Familie d'Allemogne (Guichard war 1227 Mönch von Saint-Victor). Im 17. Jahrhundert gehörte die Herrschaft der Familie Livron aus Ecorans (Collonges, F), die auch Mategnin, Bourdeau und Cointrin (heute Meyrin) besass. Im 18. Jahrhundert wechselte Allemogne zur Familie de Conzié. Das Schloss fiel 1828 einer Feuersbrunst zum Opfer. Im 16. und 17. Jahrhundert belieferten die Papiermühlen von Allemogne das Genfer Druckergewerbe.

Quellen und Literatur

  • Regeste Genevois, 1866
  • E.-L. Dumont, Armorial genevois, 1961

Zitiervorschlag

Paul Cattin: "Allemogne", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 14.06.2002, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020465/2002-06-14/, konsultiert am 25.02.2024.