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deBagnes

Walliser Fam., die ihren Namen von der Mistralie B. ableitete, welche von der Abtei Saint-Maurice abhing. Odo, erstes bekanntes Mitglied der Fam., war 1150 Zeuge. Nicolas, 1254-94 Domherr von Sitten, dotierte den St.-Jakobs-Altar in der Sittener Kathedrale und kaufte vom Bf. Rechte aus dem bischöfl. Mensalgut in Vernamiège und Nax. Conon und Jacques liessen sich mit ihren Fam. in Saint-Maurice nieder und erwarben 1274 das Bürgerrecht der Stadt. Das Geschlecht erlosch in der 2. Hälfte des 14. Jh.

Quellen und Literatur

  • H.A. von Roten, «Zur Zusammensetzung des Domkapitels von Sitten im MA», in Vallesia 1, 1946, 52
  • Walliser Wappenbuch, 1946, 18 f.

Zitiervorschlag

Vannotti, Françoise: "Bagnes, de", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 03.12.2001, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020472/2001-12-03/, konsultiert am 03.03.2021.