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JeanApothéloz

12.5.1900 Lausanne, 10.7.1965 Nyon, reformiert, von Onnens (VD). Sohn des Buchdruckers Jean. Jeanne Romeu, Pianistin. 1915-1919 Besuch des Lehrerseminars Lausanne, anschliessend Studium am Konservatorium Lausanne (bei Alexandre Dénéréaz und Aloys Fornerod) und an der Kantonalen Kunstgewerbeschule. 1920-1925 Lehrer in Neyruz-sur-Moudon. 1930 Zeichenlehrerpatent. 1932-1946 Lehrer am naturwissenschaftlichen Progymnasium Lausanne. Sein formal an französischen Vorbildern orientiertes, von seiner waadtländischen Heimat inspiriertes musikalisches Œuvre zählt mehr als 130 Werke, darunter 50 Chöre und seine berühmten "Cahiers vaudois" für Gesang und Klavier (1951). Als Maler hinterliess Jean Apothéloz mehr als 500 Gemälde, darunter die Porträts von Paul Bonard, Edmond Gilliard und Marcel Regamey. In seinen Landschaften und Stillleben folgt er dem Stil von Charles Clément.

Quellen und Literatur

  • «La musique», in 150 ans d'histoire vaudoise 1803-1953, 1953, 321-331
  • BCUL, Nachlass
  • J.-L. Matthey, Inventaire du Fonds musical Jean Apothéloz, 1977
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 12.5.1900 ✝︎ 10.7.1965

Zitiervorschlag

Jean-Louis Matthey: "Apothéloz, Jean", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 23.03.2009, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020534/2009-03-23/, konsultiert am 19.04.2024.