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Giuseppe G.Englert

22.7.1927 Fiesole (Toscana),29.3.2007 Paris, von Basel. Sohn des Theodor Joseph, Ingenieurs, und der Georgine geb. Vermeer, Pianistin. 1954 Jacqueline Marchal, Tochter des André. Gymnasien Ascona und Einsiedeln. 1945-48 Kompositions- und Orgelstud. (Theorielehrerdiplom) am Konservatorium Zürich. 1949 Übersiedlung nach Paris und Orgelunterricht bei seinem späteren Schwiegervater André Marchal. Ab 1955 Teilnahme an den Internat. Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt. 1970-92 Lehrauftrag für Improvisation, Komposition, Elektroakustik und musikal. Informatik an der Université de Paris VIII (Vincennes). E. komponiert seit 1975 mit Computer und Synthesizer. Nach E. soll Musik auch Raum für das Individuelle und Zufällige (allerdings mit klar definierter Ausgangsposition) bieten. Zu seinen Werken zählen das Vokalstück "Au jour ultime liesse" (1961-63), das Quartett "La joute des lierres" (1965-66), "Les dits d'Amenhotep XIX" (1980) für Synthesizer, das Orchesterwerk "Babel" (1981-82) und die Computer-Komposition "Sopra la Girolmeta" (1991).

Quellen und Literatur

  • ZBZ, Nachlass
  • Schweizer Komponisten unserer Zeit, 31993, (mit Werkverz.)
  • Der Bund, 22.7.2002
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 22.7.1927 ✝︎ 29.3.2007