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KasimirGeisser

31.10.1899 Arth, 17.6.1943 Zürich, kath., von Arth. Sohn des Casimir, Eisenbahnarbeiters. Ledig. G. fiel schon früh durch seine musikal. Begabung und sein beharrl. Üben auf der Klarinette auf. Ein lokaler Musikdirektor brachte ihm theoret. Grundkenntnisse bei. 1915 komponierte G. das erste von über 1'000 Ländlerstücken, die Polka "Auf Oberfeld's Höhn". Nach der Lehre als Glasbläser lebte G. ab 1920 ohne feste Anstellung in Altdorf (UR), Schattdorf, Erstfeld, Wollerau und Zürich. Er spielte in versch. Ensembles, unter denen das Ländlerquartett Uri und die Kapelle Geisser Wollerau die bekanntesten waren. Der virtuose Klarinettist und beliebte Komponist wurde als Ländlerkönig betitelt. G.s Schellackplatten sind gesucht und seine Tänze noch heute beliebt.

Quellen und Literatur

  • E. Roth, Kasi G., 1982
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 31.10.1899 ✝︎ 17.6.1943

Zitiervorschlag

Bachmann-Geiser, Brigitte: "Geisser, Kasimir", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 18.08.2005. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020582/2005-08-18/, konsultiert am 27.11.2020.