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deJoux

Adelsfam., die ihren Namen von der Burg J. in der Nähe von Pontarlier ableitet und ab dem Ende des 11. Jh. bezeugt ist. Die Fam. besass eine strateg. Stellung zwischen der Waadt und der Freigrafschaft Burgund. 1060-1130 befanden sich Amaudry I., Landry und Amaudry II. häufig in Konflikt mit dem Priorat von Romainmôtier. In der Waadt hatten die J. die Herrschaften Bavois, Corcelles-sur-Chavornay und Suchy inne. Als sie im 13. Jh. mit den territorialen Ansprüchen der Fam. de Chalon und dem Haus von Savoyen konfrontiert wurden, spielten sie geschickt ihre Grenzlage aus und schlugen aus ihrer Unterstützung beider Parteien grosses Kapital. Eheverbindungen gingen sie mit den Fam. von Stäffis, de La Sarraz und de Blonay ein. Letztere brachte 1326 die Herrschaften der J. nach dem Tod Heinrichs III. in ihren Besitz.

Quellen und Literatur

  • J.-L. d'Estavayer, Histoire généalogique de la maison de J., 1843
  • B. Andenmatten, «La Maison de Savoie et l'aristocratie vaudoise au XIIIe siècle», in Savoie et région alpine, 1994, 85-96
  • Le cartulaire de Romainmôtier (XIIe siècle), hg. von A. Pahud, 1998, 49-52, 134-147