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deLully

Vom 11. bis 14. Jh. bezeugtes Genfer Geschlecht, das mit dem namengebenden Besitztum praedium Lulliacum verbunden war. Ende des 11. Jh. gehörten der Fam. Rechte und Güter in Loëx, L. und Sézenove (heute Gem. Bernex). In einem Vertrag zwischen dem Gf. Aymon von Genf, der von 1080 bis ca. 1128 herrschte, und dem Prior von Saint-Victor von Genf versprachen Gérald und sein Sohn Guillaume, dass sie in diesen drei Orten keine den Betrag von zwölf Pfennig übersteigenden Strafgelder verhängen würden. 1128 versah Pierre für den Gf. von Genf das erbl. Amt eines Viztums über L., 1323 Rolet einen Teil des Viztums von Ternier. Das Geschlecht erlosch Ende des 14. Jh. Seine Güter wurden zwischen den Fam. Ternier, Du Bois und Viry aufgeteilt.

Quellen und Literatur

  • H. Jaccard, Essai de toponymie, 1906, 246, (Neuaufl. 1985)
  • P. Bertrand, Autour du coteau de Bernex, 1980