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deSaxon

Walliser Adelsfam. in Saxon, im Dienst der Savoyer (u.a. auch de Saisons, de Sassuns). Frühe Vertreter der Fam. waren Falco, der in einer Urkunde aus dem Zeitraum von 1162 bis 1178 erwähnt wurde, und der Ritter Wilhelm, der 1202 Rechte am Zehnt von Bramois verkaufte, sowie Reinaldus, der 1227 als Zeuge eines Lehensvertrags Bf. Landrich von Monts auftrat. Zur Fam. zählte auch Amedeus, der mit Petronilla de Rovéréa verheiratet war. Diese beschenkte 1235 die Abtei Notre-Dame-d'Aulps. Anselm (1271 erw., 1.4.1300) waltete 1280 als Schiedsrichter zwischen dem Bf. von Sitten und dem Gf. von Savoyen. Franz, Mitherr von S., nahm 1289 vom Abt von Saint-Maurice Güter in Bagnes und Clèbes zu Lehen und verkaufte der Abtei 1299 Rechte und Besitz im Val de Bagnes. Peter und Amedeus gerieten 1299 im Krieg zwischen Bf. Boniface de Challant und Peter IV. vom Turn in bischöfl. Gefangenschaft. Die Fam. erlosch Mitte des 14. Jh.

Quellen und Literatur

  • J. Gremaud, Nécrologes des églises cathédrales de Lausanne et de Sion et de l'église paroissiale de Granges, 1863
  • J.-B. Bertrand, «S.», in Ann. val., 1922, 73-108
  • Walliser Wappenbuch, 1946, 233