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Fam., die ab Ende des 12. Jh. die gleichnamige Herrschaft innehatte. Um 1180-90 bezeugte ein Priester Turumbert de V. an erster Stelle eine Schenkung von Besitz in Lussy durch Wilhelm von Surpierre an das Zisterzienserkloster Hauterive. Der Sohn des Hugo Fontana, Ritter Peter, der sich V. nannte, überliess demselben Kloster kurz nach 1200 Land in Lussy. Die Fam. Fontana gehörte zum einheim. Adel der Westschweiz und war im Glane- und Broyetal bis zum Neuenburgersee begütert. Mit den drei Söhnen von Peter scheint die Fam. nach 1217 ausgestorben zu sein. 1283 war die Herrschaft im Besitz der Herren von Saint-Martin-du-Chêne.

Quellen und Literatur

  • H. de Vevey, «Les chevaliers de V.», in Der Schweizer Familienforscher 18, 1951, 65-68
  • K. und E. Tremp-Utz, «Herrschaft und Kirche in V. im MA und in der frühen Neuzeit», in FGB 62, 1979/80, 7-84