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vonGlaneMinisterialen

Die Familie von Glane, auch Porte de Glâne genannt, war ein Dienstleutegeschlecht der Freiherren von Glane, dessen Angehörige ursprünglich offenbar das Amt des Portarius (Pförtner) versahen. Cono (an einem 26. März vor oder im Jahr 1146) erscheint im Umfeld des Freiherrn Wilhelm von Glane, Stifters des Klosters Hauterive. 1146 schenkten Conos Witwe Agnes und ihr Sohn Helias dem Priorat Münchenwiler einen Weinberg. Agnes starb an einem 2. November als Konversa dieses Klosters. Helias war im Glanetal und mit Weinbergen am Murtensee begütert. 1162 übertrug er sich und seinen Besitz dem Kloster Hauterive. Mit seinem Tod an einem 1. März vor 1214 erlosch das Geschlecht der Glane. Das Erbe gelangte über Helias' Schwester an die Ritter von Cressier (FR).

Quellen und Literatur

  • Tremp, Ernst (Hg.): Liber donationum Altaeripae. Cartulaire de l'Abbaye cistercienne d'Hauterive (XIIe-XIIIe siècles), 1984.
  • Pittet, Romain: L'abbaye d'Hauterive au Moyen Age, 1934.
  • Vevey, Bernard de: Châteaux et maisons fortes du canton de Fribourg, 1978.
Kurzinformationen
Variante(n)
de Glâne
Porte de Glâne

Zitiervorschlag

Tremp, Ernst: "Glane, von (Ministerialen)", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 19.12.2006. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020660/2006-12-19/, konsultiert am 17.05.2021.