de fr it

PierreMaurice

13.11.1868 Allaman, 25.12.1936 Genf, ref., von Genf. Sohn des Frédéric Alexandre, Grundbesitzers, und der Mathilde geb. Guebhard. 1892 Madeleine Sarasin, Tochter des Edouard Sarasin. Nach ersten Musikstudien am Konservatorium in Stuttgart und einer Banklehre studierte M. 1891-98 am Pariser Konservatorium bei Jules Massenet und Gabriel Fauré. Dort komponierte er sein erstes Orchesterwerk "Pêcheur d'Islande", das 1896 an der Landesausstellung in Genf uraufgeführt wurde, sowie das Oratorium "La fille de Jephté". 1899-1917 lebte er als freischaffender Komponist in München, danach in Genf. M.s Liedschaffen zeichnet sich durch Formvollendung und poet. Klangsinn aus. Seine an Richard Wagners Harmonik orientierten Bühnenwerke, für die er auch die Texte verfasste, wurden in Deutschland erfolgreich aufgeführt. Für die Feste des Schweiz. Tonkünstlervereins, dessen Mitbegründer er war, komponierte M. Orchesterlieder und das Mimodram "Arambel" (1920).

Quellen und Literatur

  • BGE, Nachlass
  • SML, 250 f.
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF
Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 13.11.1868 ✝︎ 25.12.1936

Zitiervorschlag

Puskás, Regula: "Maurice, Pierre", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 11.08.2009. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020703/2009-08-11/, konsultiert am 25.10.2020.