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PaulMüller-Zürich

19.6.1898 Zürich, 21.7.1993 Luzern, von Zürich und Hettlingen. Sohn des Gottfried und der Klara geb. Keller. 1972 Madeleine Elisabeth Sigg. Stud. am Konservatorium Zürich, 1919-20 Studienaufenthalt in Paris, 1922 in Berlin. 1927-69 Lehrer für Theorie, Komposition und Dirigieren am Konservatorium Zürich sowie 1958-68 für Musiktheorie an der Univ. Zürich. Mitglied des Stiftungsrats der Pro Helvetia. M.s Œuvre umfasst alle Gattungen (u.a. 1939 ein Festspiel zur Schweiz. Landesausstellung, 1951 bzw. 1952 Festkantaten zu den 600-Jahr-Feiern der Zugehörigkeit von Zürich und Glarus zur Eidgenossenschaft, 1958 "Der Sonnengesang des hl. Franz von Assisi"). Als Chorleiter (u.a. 1948-55 des Kammerchors Luzern), Komponist und Dirigent prägte er das schweiz. Musikleben des 20. Jh. 1953 Musikpreis der Stadt Zürich, 1958 Kompositionspreis des Schweiz. Tonkünstlervereins (1960-63 Präs.).

Quellen und Literatur

  • ZBZ, Werkverz.
  • F. Jakob, Paul M.-Zürich, 1991, (mit Werkverz. und Diskografie)
  • Schweizer musikpädagog. Bl. 82, 1994, Nr. 1, 37-39
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Kurzinformationen
Variante(n)
Paul Müller (Geburtsname)
Lebensdaten ∗︎ 19.6.1898 ✝︎ 21.7.1993

Zitiervorschlag

Regula Puskás: "Müller-Zürich, Paul", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 04.02.2009. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020715/2009-02-04/, konsultiert am 25.04.2024.