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WalterMüller von Kulm

31.8.1899 Basel, 3.10.1967 Arlesheim, vermutlich ref., von Basel. Sohn des Samuel, Typografen, und der Elisabeth geb. Zuberbühler. 1930 Gertrud Flügel, Bratschistin. Parallel zu seiner Ausbildung als Primarlehrer belegte M. Vorlesungen an der Univ. Basel und studierte Musik bei Werner Wehrli in Aarau sowie an den Konservatorien Basel und Zürich (1930 Theorielehrerdiplom). 1939-55 war er Dirigent des Basler Bach-Chors, 1940-47 Musiklehrer am Basler Lehrerseminar und 1947-64 Direktor der Musikakad. Basel, wo er sich im Rahmen der Schola Cantorum Basiliensis speziell um die Förderung der Alten Musik verdient machte. 1949-59 war M. zudem Chefredaktor der "Schweizer Musikpädagogischen Blätter". Sein kompositor. Œuvre umfasst Werke aller Gattungen. Sein Festspiel "Mutterland" wurde 1935 beim Eidg. Sängerfest aufgeführt.

Quellen und Literatur

  • Die Faszination des Monochords, hg. von V. Naegele, 1999
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Variante(n)
Walter Müller (Taufname)
Lebensdaten ∗︎ 31.8.1899 ✝︎ 3.10.1967

Zitiervorschlag

Ballmer, Christoph: "Müller von Kulm, Walter", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 25.01.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020716/2008-01-25/, konsultiert am 09.05.2021.