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ConstantinReindl

29.6.1738 (Anton Michael Ignaz Gangolph) Jettenhofen (Oberpfalz), 25.3.1799 Luzern, kath., aus Jettenhofen. Sohn des Georg Anton, fürstbischöfl.-eichstätt. Kastners (Verwalters) in Jettenhofen, und der Maria Anna Barbara Theresia Ubelacker. 1756 Eintritt in den Jesuitenorden in Landsberg. Stud. der Philosophie und Theologie an den Univ. Ingolstadt und Freiburg i.Br. 1762 Musikpräfekt in Dillingen, 1763-65 Musikleiter in Luzern. 1769 Priesterweihe in Eichstätt. 1770 Lehrer am Kollegium in Freiburg i.Br., 1771-90 Lehrer und Musikpräfekt am Jesuitenkollegium St. Xaver in Luzern, ab 1776 auch Musikdirektor der Helvet. Konkordiagesellschaft. Mit seinen über 30 kom. Opern und dt. Singspielen für das damals in hoher Blüte stehende Luzerner Schultheater sowie mit seinen teils verschollenen Messen und Sinfonien leistete R. einen wichtigen Beitrag zur Musikgeschichte der dt. Schweiz im 18. Jh.

Quellen und Literatur

  • W. Jerger, «Constantin R. (1773-1798)», in Gfr. 107, 1954, 206-259; 108, 1955, 63-110
  • Die Musik in Gesch. und Gegenwart, Personentl. 13, 22005, 1512 f.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 29.6.1738 ✝︎ 25.3.1799

Zitiervorschlag

Puskás, Regula: "Reindl, Constantin", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 23.12.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020730/2011-12-23/, konsultiert am 22.10.2020.