de fr it

WaltherReinhart

24.5.1886 Winterthur, 10.12.1975 Eglisau, von Winterthur. Sohn des Jakob Heinrich, Kunstmalers und Zeichenlehrers, und der Katharina Albertine geb. Spörri. 1) 1923 Luise Dorothea Rödel, aus Zwickau (Sachsen), 2) 1932 Hadwig Steiger. Stud. an Dr. Hoch's Konservatorium in Frankfurt am Main und an der Königl.-Preuss. Hochschule für Musik in Berlin. Ab 1908 Kapellmeister in versch. Orten Norddeutschlands sowie 1913 Assistent Max Regers in Meiningen. 1914-18 Direktor des Lehrergesangvereins und des Reinhart'schen Gesangvereins in Frankfurt am Main sowie Gastkonzerte in München und Stuttgart. 1919 Direktor des Stadtsängervereins Winterthur, der Harmonie Zürich und des von ihm gegr. Reinhart-Chors Zürich. Ab 1926 Leiter des Gemischten Chors Winterthur. R. war Mitgründer der Internat. Bachgesellschaft, publizierte zur Aufführungspraxis der Bach'schen Chorwerke und zur Kirchenmusik Wolfgang Amadeus Mozarts und Joseph Haydns und komponierte geistl. Chormusik sowie zehn Violinsonaten mit Continuo.

Quellen und Literatur

  • ZBZ, Nachlass
  • SML, 307 f.
  • N. Pintelon, Nachlassverz. Walther R. 1886-1975, 1998
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 24.5.1886 ✝︎ 10.12.1975