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JacquesWildberger

3.1.1922 Basel, 23.8.2006 Riehen, von Basel und Riehen. Sohn des Jacques Wilhelm, Kaufmanns, und der Dora geborene Imhof, Gesangslehrerin. 1947 Regina Graf, Tochter des Ulrich, Lehrers. Klavierstudien in Basel, Kompositionsunterricht bei Wladimir Vogel in Ascona und Korrepetitor am Basler Stadttheater. 1959-1966 Lehrer für Komposition, Analyse und Instrumentation an der Musikhochschule Karlsruhe und 1968-1987 an der Musikakademie Basel. Für sein von gesellschaftliches Engagement und seriellem Musikdenken geprägtes Werk erhielt Jacques Wildberger in- und ausländische Musikpreise, unter anderem 1966 den Stereo-Preis der deutschen Rundfunkindustrie und 1981 den Komponistenpreis des Schweizerischen Tonkünstlervereins, dessen Vorstand er jahrelang angehört hatte.

Quellen und Literatur

  • UBB, musikal. Nachlass
  • Jacques Wildberger, oder, Die Lehre vom Andern, hg. von A. Haefeli, [1996]
  • Jacques Wildberger, hg. von M. Kunkel, 2002
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 3.1.1922 ✝︎ 23.8.2006

Zitiervorschlag

Christoph Ballmer: "Wildberger, Jacques", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 24.11.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020769/2011-11-24/, konsultiert am 22.06.2024.